Civic Ambassadors

Dec. 16, 2021, 2:35 p.m.

Im Rahmen des Projektes „Civic Ambassadors“ wurden Jugendliche mit verschiedensten Backgrounds an demokratische Partizipationsmöglichkeiten und Willensbildungsprozesse herangeführt und durch die inhaltliche Auseinandersetzung für unterschiedliche Formen von Diskriminierung und gesellschaftlicher Ausgrenzung sensibilisiert.

Als Einstieg haben wir uns allgemeiner mit politischer Partizipation befasst. Was bedeutet Partizipation überhaupt? Welche Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe gibt es? Wie können wir eigene Ideen und Anliegen politisch einbringen? Wie können wir uns engagieren?

Nach unserer Recherche haben wir den Landespolitiker Sven Heinemann zu uns in den Jugendtreff eingeladen. Dies war für die Jugendlichen besonders spannender Auftakt. Vorab recherchierte und diskutierte Fragestellungen konnten die Jugendlichen mit einem Menschen aus der politischen Praxis diskutieren. So haben die Jugendlichen Einblicke in den politischen Alltag eines Politikers bekommen.

Meinungsbildung ist ein essenzieller Bestandteil politischer Beteiligung. Wo finden wir Informationen? Und wie gehen wir damit um? Informationen und Meinungen gibt es viele, deshalb ist besonders wichtig, diese einordnen und bewerten zu können. Das Internet ist ein zentrales Medium zur Informationsbeschaffung und ist aus dem politischen Diskurs nicht wegzudenken. Beim Workshop „Fake News – What´s real?“ haben sich die Teilnehmer*innen genau mit diesen Aspekten auseinandergesetzt. Zu bestimmten Fragestellung wurden Informationen recherchiert und kritisch reflektiert. Ziel war es, einen Überblick über das relevante/gesamte Meinungsspektrum zu bekommen und abschließend eine eigene Meinung zu formulieren.

Im weiteren Projektverlauf haben wir uns gemeinsam mit verschiedenen gesellschaftspolitischen Themen (u.a. Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Transphobie u.w.) auseinandergesetzt. Als es um das Thema Sexismus ging, haben wir uns in Planspielen kritisch mit Kategorien wie Geschlecht und Gender auseinandergesetzt.

So haben wir uns mit Rollenstereotypen befasst, um eigene Stereotype zu reflektieren und abzubauen. Darüber hinaus haben wir Terre des Femmes im Rahmen einer digitalen Exkursion besucht. Im Rahmen der Exkursion hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, vorab diskutierte und/oder offene Fragen zu stellen und eigene Gedanken in der Diskussion mit einer Fachreferentin zu besprechen. Wir haben einiges zum Thema recherchiert, viel diskutiert, Alltagserfahrungen gesammelt und reflektiert.

Das Projekt wurde gefördert durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung.


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